gottesdienstliche Feier mit Rabbiner, katholischem und evangelischem Geistlichen

Auf dem Trierer Katholikentag 1970 gab es zum ersten Mal in Trier eine jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier. Diese gottesdienstlichen Feiern gibt es seit 2006 jedes Jahr am Ende der Woche der Brüderlichkeit (im März). Zunächst wurden sie immer in der Trierer Matthias-Basilika gefeiert, seit 2016 im Turnus zwischen Synagoge, Caspar-Olevian-Saal und St. Matthias. 

Das Motto der Woche der Brüderlichkeit übernehmen wir als Motto für die Feier.

 

Im Jahr 2023 soll die Gemeinschaftsfeier am 12. März um 17 Uhr in der St.Matthias-Basilika stattfinden. Das Motto der Woche der Brüderlichkeit lautet diesmal
"Öffnet die Tore der Gerechtigkeit - Freiheit  Macht  Verantwortung".

Das Datum für die Feier im Jahr 2024 in der Synagoge steht auch schon fest:  10. März 2024


Jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier am 13. März 2022 um 17 Uhr

Nachdem die Gemeinschaftsfeier in den beiden vorigen Jahren wegen der Pandemie ausfallen musste, hat sie dieses Jahr für am Sonntag, den 13. März 17 Uhr in der Konstantin-Basilika stattgefunden.
Sie stand auch diesmal unter dem Motto der Woche der Brüderlichkeit, also  „Fair Play - Jeder Mensch zählt“. Diese Motto hängt damit zusammen, dass die Buber-Rosenzweig-Medaille an Peter Fischer, den Präsidenten von Eintracht Frankfurt („Ein Präsident mit Haltung“) und den Sportverband Makkabi Deutschland ("Ein Verein kämpft gegen Antisemitismus und für das Verbindende im Sport“) verliehen wurde.
Die musikalische Gestaltung hatte die Klezmer-Band „Freilich" der Trierer Jüdischen Gemeinde übernommen. 
 
 

Ein Artikel aus dem Paulinus 2020 von Bobo Bost (mit freundlicher Genehmigung des Autors)

Vor 50 Jahren, am 11. September 1970, fand im Rahmen des 83. Deutschen Katholikentages in Trier, erstmals eine christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier statt. Dies war die Geburtsstunde des Forums „Christen und Juden“ auf den deutschen Katholikentagen.