interreligiöse Arbeit
Seit 2014 gibt es den Arbeitszweig »Interreligiöse Arbeit«. In der entsprechenden Arbeitsgruppe sind nicht nur Juden und Christen, sondern auch Muslime und Baha’i vertreten. Mit Unterstützung der Stadt konnten wir 2016 an der Kreuzung Fahrstraße/Neustraße/Brotstraße den »Engel der Kulturen« als Bodenintarsie verlegen; seither feiern wir dort im Mai und im September Friedensgebete zusammen mit Muslimen und Baha’i.
Am Donerstag, den 28. Juni 2026, findet um 18 Uhr ein interreligiöses Friedensgebet in Trier statt, das unter dem Thema »Wahrhaftigkeit schafft Vertrauen« steht. Veranstaltet wird das Friedensgebet von Muslimen, Juden, katholischen und evangelischen Christensowie Bahá'í.
Dass die Religionen in Trier gemeinsam für den Frieden beten, hat in schon eine längere, mittlerweile über zwei Jahrzehnte reichende Tradition. Die Religionsgemeinschaften wählen hierfür wieder bewusst einen eher unüblichen Ort, die sich mitten im Leben befinden: Das Gebet findet unter offenem Himmel auf dem Platz, wo sich Brotstraße, Neustraße und Fahrstraße treffen (vor Sinn & Leffers) in der Fußgängerzone statt. An diesem Ort ist der „Engel der Religionen“ in das Pflaster eingelassen, eine Intarsie, die verschiedene Religionen repräsentiert.
Die Teilnehmer aus den vier Religionen sind sich ihrer Verantwortung für den Frieden bewusst und stehen deswegen gemeinsam für eine Welt, in der Interessenkonflikte ohne Gewalt gelöst werden. Gerade der vereinten Stimme der Religionsgemeinschaften kommt ein moralisches Gewicht zu, dass auf allen Ebenen genutzt werden sollte.
Jeder ist zu diesem Friedensgebet eingeladen.